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Silvesterrundgang

Wie in jedem Jahr schauen wir uns an Silvester, bei einem Geländerundgang an, was wir im letzten Jahr geschaffen haben. Es tut gut die vielen Veränderungen und geleisteten Arbeiten in den Blick zu nehmen und zu würdigen.

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Sommercamp für junge Menschen mit Kindern

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Auch in diesem Jahr wird ein Sommercamp vom 3. – 10. August in Jahnishausen stattfinden.

Eine Woche intensiv, einfach, gemeinschaftlich, frei, gestaltet, draußen, kreativ, bewegt und hautnah mit Kindern, Frauen und Männern leben.

Info´s unter: Offene Werkstatt Jahnishausen

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GEN-Netzwerktreffen der Gemeinschaften

GEN ist ein beständig wachsendes Netzwerk intentionaler Gemeinschaften und Ökodörfer, das Brücken baut zwischen allen Kulturen und Kontinenten.

 

Teil der Vision von GEN ist die Entstehung eines vielfältigen und gemeinsamen Pools an Wissen zu einem nachhaltigen Lebensstil.

 

Beim 2. Vernetzungstreffen im Februar 2014 wurde die Gründung von GEN Deutschland vorbereitet. Außerdem wurde die Teilnahme an der Internationalen Degrowth-Konferenz für ökologische Nachhaltigkeit und soziale Gerechtigkeit,

  1. bis 6. September 2014 in Leipzig, geplant.

 

Monja & Martina

 

http://gelebte-nachhaltigkeit.de/home/index.htm

http://leipzig.degrowth.org/de/

 

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Besuch aus der Slowakei

Neugierig, herzlich, wissbegierig und einfühlsam – so zeigten sich unsere Gäste aus Slowakien, die uns im März für ein paar Tage besucht haben-

vier Menschen auf Erkundungsreise durch Europa.

Kristina,Tibor, Robo und Ivan sind Herausgeber und Gestalter eines Magazins mit dem Namen Zem a Vek (Erde und Zeit, www.zemavek.sk) , das den Schwerpunkt hat, über Menschen zu berichten, die alternative und selbstbestimmte Arten/Wege des Zusammenlebens suchen. Sie haben engen Kontakt zur Zajezka-Ecovillage, die bei GEN Europe registriert ist.

In der Maiausgabe von Zem a Vek werden sie über ihre Europareise berichten (auf slowakisch…)

Schön, dass Ihr bei uns wart!

 

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Bienenkiste Jahnishausen

Im Herbst 2012 las ich einen Bericht über das weltweite Bienensterben.

Ich war davon sehr berührt, zumal ich auch gleichzeitig erfuhr, dass ein sehr großer Teil unserer Lebensmittel ohne die Bestäubungsleistung der Insekten nicht zustande kommt.

Langfristig ist dadurch das Leben der Menschheit gefährdet.

An der Bestäubung der Früchte sind viele Insekten beteiligt, und es ist nicht geklärt, welche Insektenart die Hauptarbeit leistet. Aber wenn vom Sterben der Bienenvölker die Rede ist, ist immer die Honigbiene gemeint. Warum? Ich vermute, es ist der Wirtschaftsfaktor Honig. Und hier haben die Honigbienen ihre Lobby, die Imker.

Das Thema Bienen ließ mich jedenfalls nicht mehr los. Im Internet stieß ich dabei auf das Projekt „Bienenkiste“ vom Verein Mellifera e.V. Das Projekt ist entwickelt worden für Menschen die etwas für den Erhalt der Honigbiene tun wollen, ohne den enormen Aufwand eines Imkers zu treiben. Man geht davon aus, dass dieser Aufwand auch nicht nötig ist, weil das Bienenvolk weitestgehend für sich selber sorgen kann.

Das Bienensterben hat viele Ursachen: die heutige Umweltbelastung, der Einsatz der Pestizide, die Belastung durch die Varroamilbe, aber nicht zuletzt auch die Überzüchtung und Art der Haltung der Bienen durch die Imker. Dieses wird jedoch von den meisten Imkern ignoriert.

Wenn ich mich in Imkerkreisen bewege ist das Hauptthema immer die Leistungsfähigkeit des Bienenvolkes, wie kann ich noch mehr Honig herausholen.

Ich habe hier eine andere Einstellung gewonnen. Für mich ist neben dem einfachen „ Dasein“

der Biene ihr unbeabsichtigtes Bestäuben ihre Aufgabe im „Funktionieren“ der Vorgänge in der Natur.

 

Die Bienen erzeugen keinen Honig für uns sondern nur für sich selbst zur Nahrung. Wir rauben ihnen den Honig und geben ihnen dafür Zuckerwasser.

Ich möchte den Bienen einen Lebensraum schaffen wo sie artgerecht „wohnen“ und ihren Honig behalten können.

Meine Frau Ilona hat sich von meiner Begeisterung anstecken lassen, und nun ist es unser gemeinsames Projekt.

Im Winter 2012/13 habe ich mir nach den Bauplänen von Mellifera e.V. die erste Bienenkiste gebaut. Mitte Mai 2013 erhielten wir dann den ersten Schwarm von einer Imkerin aus dem Wermsdorfer Imkerverein.

Aber es lief, wie so oft, nicht so glatt wie in Büchern beschrieben. Einen Tag später kam nämlich die Nachricht, dass der erste Schwarm nur ein Teil war und der Rest -wahrscheinlich mit Königin- jetzt nachkommt.

So ähnlich ging es dann den Sommer über weiter mit Überraschungen. –

Neben der Kiste sitzen und beobachten wie die Bienen sich verhalten und welche Pollen sie an den Füßen mitbringen ist sehr schön und meditativ. –

Nun ist das erste Bienenjahr fast um und wir gehen mit einem großen, gesunden Volk in den Winter. Wir freuen uns auf das nächste Jahr mit noch mehr Völkern.

 

Ilona und Alfons     (Freunde der Bienen – nicht Imker)

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www.bienenkiste.de

www.bluehende-landschaft.de

Die Gemeinschaft hat ein neues Grundstück in Nickritz gekauft

um langfristig das eigene Gemüse und Obst für eine wachsende Zahl von Menschen anbauen zu können.

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Der Dachausbau

schreitet voran, voraussichtlich im Sommer diesen Jahres können die neuen Räume in Haus fünf bezogen werden.

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Träume auf dem Rittergut

Das mdr-Fernsehen hat in Jahnishausen über ein Jahr lang unsere Gemeinschaft aufgenommen. Herausgekommen ist eine vierteilige Serie der Meinwerk-Filmemacher unter dem Titel “Träume auf dem Rittergut – anders leben in Jahnishausen”.
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Teil 1

Teil 2

Teil 3

Teil 4

Viel Spaß beim Anschauen.

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Wir heißen Raja herzlich willkommen

Unser neues Baby ist da, wir heißen Raja herzlich bei uns willkommen

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Tag des offenen Tores 2014

Reges Interesse bestand wie in den vergangenen Jahren an unserem Tag des offenen Tores:

ca 180 Menschen aus Nah und Fern nahmen an den Führungen über den Platz teil und genossen danach unsere bewährten kulinarischen Köstlichkeiten – vegetarische Brotaufstriche und kleine Pizzas (aus unserem neuen Holzbackofen).

Die Gelegenheit zum Stöbern in unserem Flohmarkt im Südstall wurde

gerne genutzt, und es gab Zeit für regen Austausch oder ein kleines Schwätzchen bei Kaffee und leckerem Kuchen (zum Teil von unseren Nachbarn gebacken, danke!!) an diesem schönen Sommertag.

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Die Entwässerung des Gutshauses

durch den Anschluss an das Kanalnetz ist in der Endphase. Dazu waren große Aushubarbeiten nötig, die unser Gelände für einige Zeit mit tiefen Gräben und Erdhügeln verändert haben.

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Walpurgis – Beltane

Walpurgis/Beltane (30.April)

das Fest der strahlenden Sonne, des Lebens und der Fruchtbarkeit

haben die Frauen mit einem Feuerritual und die Männer mit der Pflanzung eines kleinen Ginkgo-Baumes neben unserem altehrwürdigen gefeiert.

Danach trafen sich beide Gruppen zum gemeinsamen Trommeln am Lagerfeuer.

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Sommerakademie 2014

Bildhauerei, Farbholzschnitt, Tiefdruck, Akt- und Portraitzeichnen, Schmuckwerksatt, Tonkurs/Raku, Digitale Fotografie und Malen aus der Stille – alle Kurse waren ausgebucht. Die Sommerakademie in der ersten Ferienwoche gilt als echter Geheimtipp für alle, die sich kreativ betätigen wollen.

Dazu gehören auch das gesellige Beisammensein beim Grillen, Lagerfeuer und der Überraschungsabend.

Die Ausstellung der Werke und das Abschlusskonzert von “Rock und Pop”– fanden diesmal wieder mit viel Publikum im Kulturgut Gostewitz statt.

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Einkochwoche

Zum ersten Mal haben wir in diesem Jahr Menschen zu einer Einkochwoche zu uns eingeladen. Die Gläser sind mit Marmelade und Kompott gefüllt, und alle hatten viel Spaß beim Ernten und Verarbeiten.

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Sommercamp im August 2014

Die Offene Werkstatt Jahnishausen e.V. veranstaltete  vom 03.08. bis 10.08. ihr jährliches Sommercamp in der Lebenstraumgemeinschaft.

Gemeinsam mit Menschen im Alter von 2 bis 66  Jahren entdeckten wir auf dem  „Abenteuerspielplatz“  unter anderem unsere Kreativität mit selbst hergestellten Musikinstrumenten, fantasievollen Objekten aus Speckstein und einem Mandala mal anderer Art, machten uns auf die Suche nach einem versteckten Schatz.

Neben  unseren rituellen Morgen- und Abendkreisen erlebten alle eine angefüllte Zeit,  in der auch Platz für Stille, Gespräche, Verrücktheiten, gegenseitiges Annehmen und Improvisieren war.

Wollt ihr auch mal dabei sein und mehr wissen, dann nehmen wir euch gern in unseren Verteiler auf.

Meldet euch per E-mail unter info (ät) offene-werkstatt-jahnishausen.de.

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Cycling Alternatives NEOlution

Besuch der Fahrradfahrer_innen des Transeuropäischen Projektes Cycling Alternatives NEOlution

 

Am 05 August 2014 trafen bei uns mehr als 20 Fahrradfahrer_innen des transeuropäischen Projektes Cycling Alternatives NEOlution ein. Bei diesem Projekt radelten insgesamt ca. 90 Fahrradfahrer_innen durch Mitteleuropa auf drei verschiedenen Routen um sich in Valec´, einem Dorf in Tschechien, zu treffen.

Die Tour „Solidarity Economy“ führte von Weimar über Leipzig, Dresden nach Tschechien.

Unterwegs wurden Alternativen zu den vorherrschenden Praktiken des Wirtschaftens, Konsumierens und der Interaktion von Menschen untereinander erFahren und Selbstversorger Höfe, Permakulturprojekte, Repair-Cafés und Transition Towns besichtigt.

Bei uns blieben sie zwei Tage und bekamen Einblicke in neue Möglichkeiten des Zusammenlebens und nachhaltigen Wirtschaftens und gestalteten einen Open Space-Nachmittag. Eine unserer Mitbewohnerinnen, Alwine Schreiber-Martens, nutzte bei dieser Open Space-Veranstaltung die Gelegenheit mit den Teilnehmern über „Fairconomy – Geldsystemkritik und eine andere Nutzungsordnung der Naturressourcen“ zu sprechen.

Auf der Rückreise von Valec´nach Deutschland nahmen die Fahrradfahrer_innen zum Ausklang der Tour bei der Vierten Internationalen Degrowth-Konferenz für ökologische Nachhaltigkeit und soziale Gerechtigkeit, 02.– 06. September 2014 in Leipzig, teil.

Monja und Martina .

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Degrowth-Konferenz in Leipzig (02. – 06.09.2014)

Natürlich waren wir auch dabei! Was heißt das überhaupt – Degrowth: Nicht-Wachstum oder Anders-Wachsen oder Postwachstum – es gibt keine “zertifizierte” Definition. Jedenfalls geht es um ein Ende des Wachsens der Wirtschaft und des Ressourcenverbrauchs. Zwei Personen aus der Lebenstraumgemeinschaft

besuchten die Konferenz, und als Mitglied des “Global Ecovillage Network” waren wir auch vertreten. “Was war?” – eine der Leitfragen am Abschlussmorgen am Samstag – ist fast nicht zu beantworten angesichts der Fülle an Veranstaltungen: An den drei vollen Tagen Beginn morgens um 9.00 Uhr, dann drei zeitliche Blöcke zu 90 oder 120 Minuten bis 19.00 Uhr mit mehreren Angeboten parallel und am Abend noch einmal mehrere Veranstaltungen. Und natürlich mit einer Mittagspause mit leckerem vegetarischem Essen aus der Region, zubereitet und verzehrt im Innenhof der Uni am Augustusplatz. Niemand der 3000 Teilnehmenden musste hungern! Eine kleine Auswahl der durchgehenden Arbeitsgruppen (feste, angemeldete Teilnehmende, jeweils 90 Minuten an den drei Tagen) zeigen die Vielfalt der Themen, die alle direkt oder indirekt mit Geld und Ökonomie verknüpft sind: Klima und Energie, Kindheit, Verbrauch, Landwirtschaft und Nahrung, Demokratie, Transport und Mobilität, Geld und Finanzen, soziale Sicherheit – und 11 weitere! Es war eine internationale Konferenz, deshalb war ein Großteil der Veranstaltungen in Englisch – eine weitere Herausforderung! Sehr deutlich wurde: es ist gerade mal ein Anfang, es gibt noch sehr viel zu tun, damit die Tatsache: “Wir haben eine endliche Welt, andauerndes Wirtschaftswachstum ist darin unmöglich!” auf allen Gebieten ernst genommen wird und Lösungsansätze gefunden werden!

  • Degrowth Konferenz in Leipzig 2014
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Neuland

Wir haben neuerdings 2 ha Land, die auf tatkräftige Entwicklung durch eine/n begeisterte/n GärtnerIn warten.
Bis der/die uns gefunden hat, bereiten wir Stück für Stück die Nutzung vor:

Als erstes sind die Goldruten auf dem Feld umgepflügt, gemulcht und gescheibt worden, zur Bodenverbesserung wurde Senf gesät, als nächstes ist, nach nochmaligem Pflügen, Luzerne vorgesehen.

Es gibt schon einen Container für Werkzeug, ein Brunnen für die Wasserversorgung und die Stromversorgung sind geplant. Eine Hecke wird  gepflanzt, und ein Komposthaufen ist angelegt worden. Der Riesenknöterich soll am weiteren Ausbreiten gehindert werden. Mit den Nachbarn wird Kontakt aufgenommen

und…und…und…

Wir haben einen wunderbaren neuen Seminarraum im Gutshaus

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Dachausbau

Der Ausbau des Daches ist beendet. Von den sechs Menschen, die dort in Wohngemeinschaft leben sind schon drei eingezogen. Viele helfende Hände haben das möglich gemacht.

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Parkfest

die Tradition des Parkfestes (das erste nach der Wende) wurde wieder aufgenommen auf Initiative von unseren Nachbarn rund um den Sportplatz.

Viele Jahnishausener nutzten den Sommernachmittag und Abend, um sich angeregt auszutauschen und bei Speis und Trank den lauen Sommerabend zu genießen.

Einige Menschen aus der Lebenstraumgemeinschaft feierten mit und freuten sich über die zahlreichen Begegnungen und Kontakte.

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