Nominierung zum Deutschen Alterspreis 2016 der Robert-Bosch-Stiftung

 Wir freuen uns, dass wir aus einer Anzahl von 146 Bewerbern  mit  sechs anderen Projekten für den  Deutschen Alterspreis 2016  der Robert-Bosch-Stiftung  nominiert wurden.

Dazu aus der Pressemitteilung der Stiftung:

„Gesucht wurden Initiativen, die mit neuen Wohnkonzepten mehr Unabhängigkeit im Alter ermöglichen und der Vielzahl unterschiedlicher Lebensentwürfe Rechnung tragen. Dafür braucht es gute Ideen aus Architektur oder Technik und Menschen, die im Alter den Mut aufbringen, sich auf Neues einzulassen.“

Wir haben diesen Mut aufgebracht, die Ergebnisse und Erfolge unseres gemeinschaftlichen Altwerdens als Projekt bei der Robert-Bosch-Stiftung eingereicht und sind für den Preis nominiert worden. Die Preisverleihung an drei der sieben ausgewählten Projekte findet  statt am 15.11.2016 in der Berliner Repräsentanz  der Stiftung in Gegenwart der Schirmherrin des Deutschen Alterspreises, der Bundesministerin für Familie Manuela Schwesig.

Auf der Webseite der Robert-Bosch-Stiftung finden Sie unter dem Stichwort Projekte/Deutscher Alterspreis  2016 auch unser Projekt der Lebenstraumgemeinschaft mit einem Videoclip und Fotos sehr lebendig und anschaulich präsentiert.

 

 

Einkochwoche vom 19.-25. September 2016

Mit Gästen aus nah und fern konnten wir unsere Regale wieder füllen. Apfelmus, 200 Flaschen Apfelsaft, höllische Chillisauce bereichern unser Mittagessen.

 

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einkochwoche-2016Hanna und Chris waren eine Woche

als Workingguest bei uns, arbeiteten

im Garten und in der Küche.

 

 

 

 

 

Gemeinsam macht es doch mehr Spaß

In einer Gemeinschaftsaktion mit unseren arabischen Helfern wurde der Graben an der Brennerei wieder befüllt.

 

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Schlossfest am Tag des offenen Denkmals

Bei uns in Jahnishausen war am 11. September ein großes Schlossfest mit stündlichen Führungen durch das Schloss und seine Geschichte. Wir konnten den Riesaer Oberbürgermeister Herrn Marco Müller als unseren Unterstützer begrüßen. Christiane Lörks vom Büro ATEA stellte einige Gestaltungsmöglichkeiten des Schlosses vor. Drumherum gab es Kulinarisches, Sekt und Selters, Improvisationen mit Didgeridoo und Klangschalen in der Kapelle, Turmmusik mit einem Barocktrio, Akkordeonmusik, Geschichten und Geschichtliches im Schloss und Park, basteln mit Kindern und zum Abschluss Walzer tanzen im Schlosssaal.

Bei herrlichem Wetter ergaben sich viele intensive Gespräche. Wir bedanken uns bei allen Spendern die zur Erhaltung des Schlosses beigetragen haben.

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SCI Workcamp 03. – 15.09.2016

Gemeinsam lernenIn diesem Jahr fand unser 2wöchiges SCI Workcamp* erst im September statt, und es gab nur wenige Anmeldungen, denn in vielen Ländern hatten die Schulen und Universitäten bereits wieder die Arbeit aufgenommen. Was wir erst bedauerten, stellte sich im Nachhinein als „Gewinn“ heraus: die kleine, feine Gruppe von Teilnehmenden hatte sich sehr bewusst für ein Camp in einer „Community“ entschieden und war sehr interessiert an unserem Gemeinschaftsleben, überhaupt angemeinsam planen nachhaltiger Lebensweise, an Kommunikations-prozessen, also an allem, was wir zu bieten hatten. So gab es regen Austausch zwischen uns und unseren Gästen, die gemeinsamen Mahlzeiten boten dafür eine gute Gelegenheit ebenso wie die Seminarangebote „Community Building“, „Gewaltfreie Kommunikation“ und „Forum“. Und weil oder obwohl es so zahlreiche und schöne Begegnungsräume gab, entstand – fast wie nebenbei – eine Treppe mit Weg durchs Gelände und eine Schaukel. Daneben wurde die Insel im Park gepflegt, es wurde entrümpelt und geräumt, … das alles mit Freude an der Arbeit, guter Laune und bei hochsommerlichen Temperaturen – welch ein Glücksfall! Und auch die (Abend-) Freizeit kam nicht zu kurz: mit dem Fahrrad wurde die Umgebung erkundet, Meißen besucht und Abkühlung im Badesee in Bobersen gefunden. Und dank Vincent aus Schottland gab es höchst vergnügliche und schweißtreibende „Circle Dances“. Der Abschied voneinander fiel nicht leicht, es hätte noch eine Weile so weitergehen können, fanden alle Beteiligten. Na ja, im nächsten Jahr gibt’s sicher wieder ein Workcamp!

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* Der SCI (Service Civil International) ist eine weltweite Friedens- und Freiwilligenorganisation, setzt sich ein für Völkerverständigung, soziale Gerechtigkeit, den Schutz der Umwelt und entsendet (junge) Erwachsene aus aller Welt in alle Welt.

 

 

 

Besuch von Thomas de Maiziere

Im Vorfeld des Tages des offenen Denkmals besuchte uns der Innenminister Thomas de Maiziere. Gemeinsam mit der Architektin und der Mitarbeiterin des Denkmalamtes wurde über die Möglichkeiten der Sanierung des Schlosses gesprochen.

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Das Spielbrett Dresden ist wieder bei uns zu Gast mit dem Sommernachtstraum

Ein Sommernachtstraum
Eine äußerst tragische Komödie nach Shakespeare
Besiegte Regentin wird zwangsweise verheiratet – da ist Spaß angesagt und Theater, egal bei welchem Wetter. Bankertochter soll mit Banker zwangsverheiratet werden, sonst Tod oder Kloster. Da ist Flucht mit dem Liebhaber angesagt, egal bei welchem Wetter. Das Wetter spielt verrückt, weil sich die Götter streiten: Flut, Frost, Hunger Pest. Da wird gezaubert, verwechselt, der Liege nachgejagt und von einer Sommernacht geträumt. Aber das Ende wird warm und dilettantisch theatralisch.

Herzlich Willkommen zu diesem außergewöhnlichen Theaterabend auf der

Hofbühne Jahnishausen
Jahnatalstr. 4 a Riesa – Jahnishausen
am 3. September 2016 um 20.00 Uhr
Ticket zu 12,00 €, ermäßigt 10,00 €
Getränke und Snacks stehen bereit

zum öffnen bitte anklicken

 Plakat Hofbühne 2016

SCHLOSS JAHNISHAUSEN

Einladung zum Fest am Tag des offenen Denkmals 11. September 2016

Sächsisches Kulturdenkmal vom Verfall bedroht

Bitte helfen Sie mit!

 

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Flyer    http://ltgj.de/wp-content/uploads/2016/07/Flyer_4x2.pdf

 

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UPGRADE – GEMEINSCHAFT X.O

Aufwertung/Verbesserung im Gegensatz zu update – aktualisieren

In der Gemeinschaft Tempelhof fand im Februar ein Treffen statt, an dem vier Menschen aus Jahnishausen teilnahmen.

Was ist die eigentliche Aufgabe einer Lebens- und Arbeitsgemeinschaft im 21. Jahrhundert wie z.B. bei uns in der Lebenstraumgemeinschaft Jahnishausen?
Diese Frage stellten sich neben uns auch die 12 größten Gemeinschaften aus dem deutsch-sprachigen Raum in einem gemeinsamen Seminar Mitte Februar in Tempelhof.

– Was wäre notwendig, dass diese Gemeinschaften ein Upgrade durchlaufen?
– Wie könnten sie sich zu Katalysatoren für den Wandel in der Gesellschaft verändern?
– Wie werden sie zu kraftvollen Plätzen der menschlichen Entwicklung als auch der ökologischen Innovationen und zu Orten der gelebten Alternativen als Gegenmodell einer überdrehten nur gewinnorientierten Konsumgesellschaft?

Immer mehr Menschen suchen nach sinnstiftenden Lebensformen, die das WIR mehr in den Vordergrund bringen und die uns lebenswerte, kreative und gesunde Räume ermöglichen. Wie sich jeder leicht vorstellen kann ist der Traum das eine, und die Realität sieht oft ganz anders aus: Gemeinschaften können an mangelnden finanziellen Möglichkeiten, an zu vielen ungelösten Konflikten, an Überalterung oder zermürbenden Grundsatzdiskussionen und langwierigen Entscheidungsprozessen zerbrechen.

Fast alle Gemeinschaften haben ihre Wurzeln in der ökologischen Bewegung und allen ist auch gemein, dass sie sich sozialen Aufgaben verpflichtet fühlen.
Was in diesem Seminar deutlich und sichtbar wurde, ist der transformative Aspekt der Spiritualität. Dabei geht es nicht um verschrobene Esoterik, sondern um ganz persönliche Bewusstseinsentwicklung, um praktizierte Achtsamkeit und ein Gewahrsein des eigenen Innenraumes mit allen Aspekten.
Erst wenn eine Gemeinschaft sich dahin gehend ausrichtet und eine starke Gegenwärtigkeit, eine gelassene Akzeptanz der Andersartigkeit sowie eine hohe Wertschätzung für alles Neue und Lebendige entwickelt, dann wird sie sich auch in eine spirituelle zukunftsorientierte Gemeinschaft verwandeln. Werte wie Vertrauen, Verbundenheit, Achtsamkeit, Lebendigkeit sowie Eigenverantwortung spielen dabei eine außerordentlich große Rolle. Spiritualität wird also in den nächsten Jahren auch bei uns eine größere Rolle spielen. Ganz pragmatisch und ganz nüchtern im Sinne einer gelebten Form der Hingabe an das Neue, das Wunderbare und das zutiefst menschliche Miteinander.

 

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Globales ökologisches Netzwerk für Deutschland

Das zweite Treffen des globalen ökologischen Netzwerks für Deutschland (GEN) fand im Mai bei uns in Jahnishausen statt. Es haben sich über 60 Menschen aus 16 verschiedenen Gemeinschaften eingefunden. Ein großes Zelt diente als Versammlungsort und viele Workshops haben bei schönstem Sommerwetter überall auf dem Gelände getagt.

Viele Teilnehmer haben sich mit ihren Themen eingebracht. So wurde z.B. über nachhaltige Nutzung sozialer Handwerkszeuge, Urbane Resillienz, Soziokratie, sowie die Bedürfnisse unterschiedlicher Gruppen in Gemeinschaften referiert und Erfahrungen ausgetauscht. Auch verschiedene Initiativen, wie Artabana, Biomeiler, Permakultur, Terra Preta als Beispiele gelebter Nachhaltigkeit, wurden vorgestellt und haben uns alle bereichert, ebenso wie Berichte über Konflikt- und Eskalationsstufen und deren Bewältigung.

Interessant waren Beiträge über die „Initiative Medizin mit Herz und Hand“ oder über das „People to people – Forschungsinstitut“, das sich einer breitere Gemeinschaftsforschung widmet.

Angeregt wurden der Austausch von Wissen, Kultur und Gütern, sowie spezifische Gemeinschaftsthemen und die Unterstützung neuer Initiativen und Gemeinschaften.

Natürlich wurde auch gesungen und getanzt und beim Sitzen am Lagerfeuer konnten persönliche Kontakte geknüpft werden.

Im Herbst wird das nächste GEN-Treffen in einer anderen Gemeinschaft stattfinden.

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Der Gemüse- und Obstgarten

Wir genießen täglich die Fülle.

 

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Unser Neuland

Viele Menschen aus der Gemeinschaft engagieren sich auf dem Neuland. Mittlerweile können wir die ersten Erbsen, Kirschen und Gurken ernten.

 

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Vier Tage in der Lebenstraumgemeinschaft Jahnishausen

Die Kunstfahrt war etwas Besonderes. Von Klassenstufe 6 – 8 war alles dabei. Trotzdem verstanden sich alle gut und hatten eine Menge Spaß zusammen. Jeden Tag fuhren wir mit dem Bus nach Gostewitz, um für 4 Stunden zum Steinbildhauer zu gehen und gaben uns richtig viel Mühe. Obwohl das Steinbildhauern ziemlich anstrengend war, haben wir wundervolle 4 Tage in der Lebenstraumgemeinschaft Jahnishausen verbracht. Abends saßen wir oft in einem Kreis zusammen und spielten Werwolf. Leckeres vegetarisches Essen und jede Menge netter Leute, so eine tolle Kunstfahrt kommt bestimmt nie wieder! Am Vormittag herumstreifen und im Schloßpark zeichnen, am Nachmittag bei der Steinbildhauerei und am Abend den Tag ausklingen lassen. Dazu noch ein paar herumstreunende Katzen und viel Natur. Was gibt‘s Schöneres? Also bewerbt euch nächstes Jahr auch und ich verspreche euch: Es wird ein Erlebnis!
Alexandra Kiseleva (Klasse 6b)

 

Kunstfahrt

 

Abschiedsfeier von Gertrud Godavari

Am 1. Juni Ihrem 79. Geburtstag nahmen ihre Familie, Freunde und die Gemeinschaft von Gertrud Godavari Abschied. Unter dem 200 Jahre alten Gingkobaum im Schlosspark gestalteten wir ein Fest mit Musik, Geschichten aus ihrem Leben und persönlichen Erinnerungen. So konnte Jede/r auf ganz individuelle Weise von Gertrud Godavari um sie trauern.

 

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Gertrud „Godavari“ Glass

geboren am 01.06.1937

gestorben am 09.04.2016

 

Wir verabschieden uns am 1. Juni 2016

um 15 Uhr auf der Insel im Park.

 

Ursel Mans, Godavari mit Muschelhorn

Wir sind traurig, dass sie von uns gegangen ist und wir sind glücklich, dass es so leicht und friedlich im Kreis ihrer Lieben geschehen konnte.

Unsere Mutter, Großmutter und liebe Mitbewohnerin der Lebenstraumgemeinschaft hat seit

längerer Zeit an den Folgen ihrer Herzschwäche und einer Verengung des Wirbelkanals gelitten, was zunehmend ihre Beweglichkeit eingeschränkt hat und oft mit Schmerzen verbunden war. Sie hat dieses Leiden akzeptiert und sich selbst scherzhaft als „Pionierin der Gebrechlichkeit“ bezeichnet.

In ihrem weiten Herzen hat sie viele Menschen aufgenommen und durch ihre strahlenden Augen ist etwas von der Liebe sichtbar geworden, mit der sie der Welt begegnet ist. Ihren Garten hat sie mit großer Liebe und Sorgfalt gepflegt, selbst dann noch, als sie auf Unterstützung angewiesen war und nicht mehr allein die Arbeiten verrichten konnte.

In den letzten Wochen und Monaten sind ihre Kräfte sichtbar geschwunden und es wurde notwendig, zusätzlich zur Betreuung und Versorgung durch viele HelferInnen aus der Gemeinschaft einen ambulanten Pflegedienst einzuschalten. Nicht zuletzt durch die Anwesenheit ihrer Enkelinnen Clara und Marlene und ihrer Tochter Katja war sie in dieser für sie nicht leichten Zeit sicher im Schoß ihrer Lieben geborgen.

Es gab Momente auf ihrem Leidensweg, wo sie meinte, dies alles nicht mehr ertragen zu können. Ihr Verstand gab ihr die Möglichkeit ein, freiwillig aus dem Leben zu scheiden, um dieses Leiden zu beenden. In vielen Gesprächen mit ihren vertrauten FreundInnen hat sie dieses Thema bewegt.

Wir sind dankbar und froh, dass es anders gekommen ist. Ihre Seele, ihr Höheres Selbst, hat für sie eine andere Entscheidung getroffen, die wir alle aus vollem Herzen unterstützt und mitgetragen haben.

Sie hat ihren zunehmenden Verfall still akzeptiert, wohl wissend, dass hinter dem sich auflösenden Körper etwas Größeres und unendlich Kostbareres sichtbar wird. So war es dann auch kein Zufall, dass sich am Nachmittag des 09. April fünfzehn Uhr Menschen aus der Gemeinschaft bei Godavari einfanden, um gemeinsam mit Katja und Marlene Mantren und Fährlieder zu singen. Wir alle kannten ihre große Begeisterung für die Musik, für das Singen, das sie selbst so oft auf ihrem Harmonium begleitet und angeleitet hat.

Das, was in dieser Nachmittagsstunde in ihrer Gegenwart entstand, lässt sich mit Worten nicht wiedergeben. Getragen von einem Gesang, der nicht nur die Stimmen, sondern auch die Herzen der Anwesenden vereinte, entstand ein wunderbares Feld der Liebe und des Friedens, das es Godavari ermöglichte, sich aus ihrer Form zu befreien und ihre Seele fliegen zu lassen, in das Land, das ihre eigentliche Heimat ist. Wir sind dankbar, dass wir sie dabei begleiten durften.

In stiller Freude ihre Familie Katja, Clara und Marlene und die Familie der Gemeinschaft

Katharinas 80. Geburtstag

Ein gelungenes Fest war der 80. Geburtstag von Katharina, wo sie uns in Bildern und Worten durch ihr Leben führte.

Jahresrundgang

Auch heuer schauen wir uns am Anfang des Jahres, bei einem Geländerundgang an, was wir im letzten Jahr geschaffen haben. Es tut gut die vielen Veränderungen und geleisteten Arbeiten in den Blick zu nehmen und zu würdigen.

Intensivzeit

Außerhalb der wöchentlichen Treffen kommt die ganze Gemeinschaft zu Intensivzeiten zusammen um Projekte ins Leben zu rufen, Schwierigkeiten anzusprechen und das Miteinander konstruktiver zu gestalten.

Begegnungen mit Flüchtlingen

Deutschkurse mit ehrenamtlichen Begleitern für Asylsuchende

Mit der Problematik der geflüchteten Menschen befassten wir uns in der Gemeinschaft. Einige von uns wollten ganz praktisch Hilfe anbieten. In den verschiedenen Gesprächen erlebten wir Offenheit und Hilfsbereitschaft, aber auch Ängste und kritische Auseinandersetzung mit der politischen Situation.

Wir gründeten eine Arbeitsgruppe Flüchtlinge und bieten seit Herbst 2015 Deutschkurse in Riesa an.

Deutschkurs für Menschen aus Syrien und Irak

Das Bildungswerk der Sächsischen Wirtschaft initiierte einen Deutschkurs, in dem die geflüchteten Frauen und Männer intensiv unsere Sprache erlernen konnten. Doris, Margareta und Gottfried begleiteten die Menschen 3 Monate lang.

Hände und Füße, Pantomime, ein Lehrbuch und das Internet halfen uns für ein gegenseitiges Verstehen. Manche brachten Kenntnisse in Englisch mit. Dabei lernten wir auch einige Worte der arabischen Sprache und Schrift kennen und merkten, dass wir keine Chance hatten, im Austausch arabisch zu lernen – viel zu schwer.

Natürlich war das Vermitteln unserer Sprache ein wichtiger Ansatz. Genauso nahmen wir Anteil am Schicksal der Menschen. Wir lernten Fluchtwege kennen, hörten von getrennten Familien, bekamen die Problematik von minderjährigen Kindern mit und spürten die Niedergeschlagenheit an manchen Tagen. Inzwischen sind Freundschaften entstanden. Wir unterstützen und begleiten so gut wir können und verbringen gemeinsame Zeit beim Kochen, im Garten und anderen Aktivitäten.

 

 

 

 

 

 

 

Frühlingsimpressionen

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