Adventskonzert

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Einkochwoche

In dieser Woche im September stand alles unter dem Zeichen der Birne. Mit unseren Gästen aus Neuseeland, Amerika, Sachsen und Bayern sammelten wir erst einmal sehr viele reife Birnen, die dann zu Kompott, Mus, Marmelade und Saft verarbeitet wurden.

Die ganz kleinen Chilischoten verwandelten wir zu einer höllisch scharfen Soße. Holunder und wilde Pflaumen gaben auch noch viele Gläser Marmelade und so haben wir für den Winter einen schönen Vorrat.

Bei der ganzen Arbeit hatten wir aber auch viel Spaß, hörten Geschichten aus dem Leben der Helfer von nah und fern und genossen den frischen Apfelkuchen. 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Sanierung des Schlossdaches

Endlich geht es los. Die Gelder sind genehmigt, viele Menschen haben gespendet, das Gerüst steht. Dem Baubeginn steht nichts mehr im Wege.

 

 

 

 

 

 

 

Global Ecovillage Network – GEN Deutschland

Finanzzuständige und Geschäftsführungen von GEN Mitgliedsgemeinschaften tauschen sich aus – ein Beispiel für gelungenes Netzwerken

Nach längerer Vorbereitungszeit kam es endlich zustande: das erste Treffen derjenigen, die in den Gemeinschaften zuständig dafür sind, dass „die Kasse stimmt“ – und nicht nur das, vor allem, dass zukunftsweisend geplant wird, umsichtig mit dem Geld von Genossenschaftsmitgliedern und Darlehensgeber*innen umgegangen wird und überhaupt geschaut wird, wo es hingehen soll in der Gemeinschaft.
Warum nicht vom gegenseitigen Knowhow profitieren? Das dachten sich einige Menschen beim GEN Sommertreffen 2016 in Jahnishausen angesichts der vielfältigen Kompetenzen, die in Gemeinschaften anzutreffen sind.
So entwickelten wir innerhalb des GEN Deutschland Vorstands das Format der „themenbezogenen Vernetzungstreffen“. Gemeint damit ist etwa: Es mögen sich doch mal die Gärtner*innen, die Köch*innen, die Baufachleute usw. aus den verschiedenen Mitgliedsgemeinschaften zusammensetzen, sich an ihren Erfahrungen, ihren „Best Practices“ wie an ihren „Lessons learnt“ teilhaben lassen – es muss ja das Rad nicht immer wieder neu erfunden werden.
Die Küchenverantwortlichen trafen sich bereits im Frühjahr am Tempelhof, sie waren die ersten, die von dem neuen Format gebraucht machten, mit großem Gewinn im Austausch über die besonderen (Arbeits-)Bedingungen in Gemeinschaften: Es ist ganz schön gut sich nicht so allein zu fühlen mit all den Herausforderungen!
Diesmal waren es nun die Geschäftsführungen und „Finanzexpert*innen“. Unterstützung und Austausch gerade in einem so komplexen Bereich, wie es das Finanzwesen darstellt, setzt natürlich gegenseitiges Vertrauen voraus, sich in die Karten bzw. Bücher schauen zu lassen.
Das war zum Glück gar kein Thema bei unserem Treffen Mitte September in Jahnishausen. Die Anwesenden kamen aus 6 Gemeinschaften – neben uns waren Vertreter*innen aus Schloss Tempelhof, Siebenlinden, Sulzbrunn, der Nature Community und von Go & Change dabei – und begegneten sich in großer Offenheit und mit viel Interesse an den jeweiligen Praktiken und Problemen zu einem konstruktiven Dialog zu vielen Fragen vor allem der Finanzplanung.
Neben dem fachlichen Austausch gab es aber auch noch Zeit für persönliches Kennenlernen wie auch das der gastgebenden Gemeinschaft.
Wir wollen im regelmäßigen Austausch bleiben, das war das Fazit des Treffens. Und wenn man sich schon mal persönlich begegnet ist, gibt es auch kürzere Wege, wenn man mal eine Frage hat …

Frau Lehmann

ein Veranstaltung der Accademia Dantesca Jahnishausen e.V.

Die Hofbühne war an diesem spätsommerlichen 19. August mal wieder Schauplatz eines kleinen und feinen Konzerts mit der Leipziger  Chansonsängerin Frau Lehmann. Gemütlich war es – aufmerksame Zuhörer, eine kleine Wein- und Snackbar, ein bezauberndes Lichtarrangement, ein liebevoll gestaltetes Sitzplatzambiente und guter Sound. Frau Lehmann überzeugte. Hier ein Auszug aus ihrer Homepage (http://fraulehmann.net/), die alles sagt, was Mann und Frau an diesem Abend hören und sehen konnte:

Schmerz, Freude, Wut, Humor, Trauer – schlicht: das Leben! Frau Lehmann verpackt in ihren Liedern all die kleinen und großen Geschichten ihrer Welt. Zwischen Laut und Leise, tiefem Ernst und beißender Ironie, Schwermut und frechem Augenzwinkern erzählt sie ihre Geschichten mit ihrer wandelbaren Stimme und auf dem Klavier. Jedes Lied ist dabei irgendwie anders und doch ist immer alles irgendwie voll und ganz Frau Lehmann.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Tag des offenen Denkmals am 11. September 2017

Auch in diesem Jahr haben wir wieder unser Tor zum Tag des offenen Denkmals geöffnet und es kamen viele Besucher, die sich im Kaffee König bewirten ließen.Dieser Tag stand in diesem Jahr unter dem Motto “Macht und Pracht”.

Das Schloss Jahnishausen diente nie der Repäsentation , sondern war und ist ein Ort der Begegnung und des Gedankenaustauschs.
Wir haben uns für das Thema “Höfische Küche im  19.ten Jahrhundert” entschieden, denn auch in Jahnishausen wurde gebacken und gekocht, vor allem, wenn König Johann und Königin Amalia hier einige Zeit im Sommer verbrachten. Dabei wurde wohl auch die
“Charlotte des Pommes à la Jahnishausen”serviert.
Prof. Dr. Joseph Matzerath hielt einen Vortrag über die höfische Küche mit Verkostung. Für die Kinder war auch gesorgt, sie konnten sich Karten aus gepressten Blumen und Blättern fertigen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

SCI Camp

Nun schon das dritte Jahr in Folge kamen im Zuge eines Workcamps der internationalen Organisation SCI* einige junge Menschen aus der ganzen Welt auf dem Gelände der Gemeinschaft zusammen, um gemeinsam zwei Wochen lang zu arbeiten und sich und die jeweiligen Herkunftsländer, aber ebenso die Gemeinschaft und damit verbundene Themen kennen zu lernen. So arbeiteten die Teilnehmer aus Taiwan, Russland, Serbien, Brasilien und Deutschland unter der Anleitung von zwei Gemeinschaftsmitgliedern an der Holzverkleidung einer Scheune, bei Renovierungsarbeiten, in der Küche oder bei dem Bau eines Zaunes, um einige Beispiele zu nennen. Sprachbarrieren schmolzen dahin und sorgten dann und wann für einiges an Heiterkeit. Ebenso die fleißige Arbeit von einigen „Heinzelmännchen“ aus der Gemeinschaft in Hinsicht der Verköstigung ließ die Teilnehmer des Workcamps sich ausgesprochen wohl fühlen.

* Der SCI (Service Civil International) ist eine weltweite Friedens- und Freiwilligenorganisation, setzt sich ein für Völkerverständigung, soziale Gerechtigkeit, den Schutz der Umwelt und entsendet (junge) Erwachsene aus aller Welt in alle Welt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Gemeinschaftsferien

In diesem Jahr haben wir uns auch mal ein Wochenende Ferien in der Gemeinschaft gegönnt.

Haben uns bekochen lassen und alle Dinge gemacht, die wir sonst meist mit Gästen tun.

Wir hatten viel Spaß, es war leicht, beschwingt und macht Lust auf mehr.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Bootsausflug

Am 3. September 2017 unternahmen wir mit unseren arabischen und afrikanischen Helfern eine Bootsfahrt auf der Elbe. Nachdem wir ein paar Male im Kreis gepaddelt sind, einigten wir uns auf ein Kommando und nahmen  im Gleichklang Fahrt auf. Bei einem Zwischenhalt ließen wir uns das mitgebrachte Essen – Falafel, Kartoffelsalat, Kuchen, süße arabische Spezialitäten und Kaffee schmecken.

Es war ein schöner Tag der ausgefüllt war mit der Freude am Paddeln, dem miteinander Reden und dem Genuss an der vorüberziehenden Landschaft. So leben wir gemeinsam Integration.

 

 

 

 

 

 

 

 

Ein Fest zum Ende des Ramadan

Am Sonntag, dem 25. Juni 2017 feierten wir mit unseren muslimischen Freunden das Ende des Ramadan.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Literaturspaziergang im Park

Am Sonntag, den 18. Juni 2017 stand das literarische Schaffen von König Johann von Sachsen und sein literarischer „Zirkel“  im Mittelpunkt eines Spaziergangs durch den Park von Schloss Jahnishausen.

Zu Beginn war im Innenhof des Schlosses eine Textpassage aus Dantes Göttlicher Komödie in der Übersetzung von König Johann zu hören . Beim weiteren Rundgang führte der Weg über die Insel zur Hochzeitschale bis hin zum Kellerberg.

Organisiert und gestaltet wurde der Spaziergang von den Bücherfreunden Riesa e.V. und der Accademia Dantesca Jahnishausen e.V.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Junge Familien – neue Menschen in der Gemeinschaft

Anfang des Jahres haben uns einige Gemeinschaftsmitglieder verlassen, weil das Leben sie an einen anderen Ort geführt hat.

Dafür dürfen wir drei junge Familien mit ihren Kindern und ein Paar begrüßen. Schön, dass ihr da seid.

 

 

 

 

Märzenbecherblüte und Kaffee fürs Schlossdach

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Die wunderschöne Märzenbecherblüte lockte viele Besucher in den Schlosspark. Mit einem Angebot an Kuchen und Kaffee machten wir auf die Sanierung des Schlossdaches aufmerksam und bekamen in die Spendendose einen Beitrag für neue Dachziegel.

 

15 Jahre Lebenstraumgemeinschaft

 

Am 6. Dezember vor 15 Jahren wurden die Gebäude der Lebenstraumgemeinschaft von 7 mutigen Frauen ersteigert.

Gemeinsam feierten wir an diesem Tag.

Wir sind stolz auf das, was erreicht wurde, und wir werden weiter unseren Weg in der Gemeinschaft gehen.

 

 

 

Freude über den Deutschen Alterspreis

Die Freude über den 2. Preis der Robert Boschstiftung ist in  Jahnishausen sehr groß. Wir feiern dies ausgiebig und mit Sekt.
Hier ein paar Impressionen:

 Brigitte  Rtuh und Alwine  Ute
Brigitte Ruth und Alwine Ute
Sekt  

 

 

Deutscher Alterspreis

Preisverleihung in Berlin

2. Preis über 40.000 € beim Deutschen Alterspreis 2016
 
deutscher-alterspreis-fotoNicht einsam sondern gemeinsam wohnen und aktiv altern – das war der Traum, den sieben mutige Frauen hatten, als sie 2001 ein verfallenes Rittergut in Riesa erwarben. Sie sahen in ihm mehr als nur ein baufälliges Gebäude. Heute wohnt in der liebevoll renovierten Anlage ihre genossenschaftlich organisierte Gemeinschaft mit knapp 50 Personen, je nach ihren Wünschen und Bedürfnissen in Wohngemeinschaft oder Einzelwohnungen. Über die Hälfte der Bewohner ist älter als 60 Jahre.

Die Jury hat die Schaffenskraft und das Engagement der Initiative sehr beeindruckt.

Foto: Susanne Kurz

Die Lebenstraumgemeinschaft ist Vorbild und Inspiration, wie Menschen selbst aktiv ihre Wünsche für das Wohnen im Alter gestalten und kreativ umsetzen können – und dies auch einmal abseits der traditionellen Seniorenwohnangebote.

Das Projekt steht auch für einen der Jury sehr weiteren wichtigen Punkt: Gemeinschaft. Die Lebenstraumgemeinschaft verdeutlicht das immense Potenzial, das in einer Gemeinschaft jeglichen Alters steckt, und wie diese als Motor für das Zusammenleben wirken kann. Alle Bewohner haben die Möglichkeit der Mitbestimmung. Dass dies zum Glücklichsein im Alter erheblich beiträgt, zeigen die Bewohner des Ritterguts. Sie ermutigen, den Schritt zu wagen und neue Wege für das Wohnen im Alter zu entdecken. Die Lebenstraumgemeinschaft Jahnishausen wird mit dem zweiten Preis des Deutschen Alterspreises ausgezeichnet.

Zur Webseite der Robert Bosch Stiftung

Versteinerter Baum – Fundstücke beim Schloss

Beim Graben rechts neben dem Schlosstor hat Abdelmuala am 21. 10. 2016 4 Stücke von dem versteinerten Holz gefunden, das früher auf dem Rondell in der Nähe des Kellerberges gestanden haben wird (später neben dem Parkhäuschen). Wenn es auch nur kleine Stücke sind, sind sie mit ihrerer Struktur, Farbigkeit und dem erstaunlichen Gewicht dennoch sehr eindrucksvoll.

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Im Zeitungsartikel vom 19.06.1953 ist neben vielen geschichtlichen Informationen auch über die versteinerten Bäume zu lesen.